Wer den Namen Klimt hört, der denkt sofort an verführerische Frauengestalten inmitten goldener Ornamente. Dass der Wiener Jugendstilmeister aber als Maler des Historismus begonnen hat und sich in zahlreichen Palais und Repräsentationsbauten der Wiener Ringstraße Deckengemälde von seiner Hand finden, wissen nur wenige. Außerdem war Klimt Mitbegründer und von 1897 bis 1899 erster Präsident der progressiven Künstlervereinigung Wiener Secession. Auf dieser eindrucksvollen DVD-ROM wird der wegweisende Maler in all seinen Schaffensperioden greifbar, und die zahlreichen in situ-Arbeiten, wie die Innendekoration des Wiener Burgtheaters oder der „Beethovenfries“ werden den weltberühmten Gemälden gegenübergestellt. Als Museum, in dem die Gemälde versammelt sind, dient Klimts letztes Atelier, die in Wien Hietzing befindliche so genannte Klimt-Villa, die noch vor ihrer tatsächlichen Restaurierung auf dieser DVD-ROM bereits virtuell wieder rekonstruiert wurde. So entsteht das Mosaik einer der schillerndsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, dessen Werke zu den am höchsten geschätzten weltweit gehören.